Zecke einschicken

Wenn eine Zecke entfernt wurde, dann sollte diese getötet werden. Nur was macht man danach mit der Zecke? Entsorgen oder aufheben? Oft wird geraten, eine Zecke mindestens aufzuheben, um im Verdachtsfall auf eine Ansteckung mit Borreliose durch die Zecke diese untersuchen zu lassen. Man kann aber auch ohne Verdacht auf eine Ansteckung sofort aktiv werden und die Zecke untersuchen lassen. Denn nur eine infizierte Zecke kann Borreliose, FSME und Ko-Infektionen übertragen.

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Man lässt testet die Zecke in einem Borreliose Test zu Hause einfach selbst auf Borrelien oder man lässt dass ein Labor erledigen und schickt die Zecke ein. Während bei einem Selbsttest zu Hause, die Zecke wohl wirklich nur auf die gefährliche Borreliose untersucht wird, kann ein Labor natürlich die eingeschickte Zecke auf andere Erreger untersuchen.

Zecke einschicken

Man kann Zecken zu entsprechenden medizinischen Laboren auch einschicken lassen. Dafür muss man aber die Zecke erst entfernen und dann einschicken. Das geschieht meist in einem Kunststoffbeutel und per Post, und man muss eben einen Untersuchungsauftrag erteilen. Also nicht bitte wild zecken per Post an Labore verschicken.

Wie teuer das testen der Zecke dann ist, hängt davon ab, was man alles testen lassen möchte. Ein Zeckentest auf Borreliose kostet bei den meisten Laboren um die 35 Euro. Möchte man die eingeschickte Zecke nur auf FSME testen lassen, sind es meist 40 Euro, es gibt dann auch einen Kombipreis mit Preisnachlas für beide Tests in einem. Aber Labore sind nicht auf Borreliose oder FSME beschränkt, möglich sind auch Tests auf Anaplasma cytophilum, Rickettsia species und andere.

Vorteil Zecke einschicken gegen Selbsttest

Bei einem Zeckenschnelltest im Labor wird nicht nur getestet, ob die Zecke Borreliose Erreger trägt. Es kann eben auch getestet werden, wie hoch die Keimzahl in der Zecke ist und es gelingt häufig auch die vorliegende Borrelien-Unterart zu benennen.

Wie lange dauert das Ergebnis beim Zecken einschicken?

Die meisten Labore benötigen ein bis zwei Tage nach dem die Zecke per Post eingegangen ist, bis das Ergebnis vorliegt. Wurde die Zecke positiv getestet, dann erhält man einen vollständigen Untersuchungsbefund, den man dann mit seinem Arzt besprechen kann.

Zeckenlabore findet man zum Beispiel im Internet, eins wäre zum Beispiel das Medizinische Labor Bremen, das ich einfach mal aus der Flut der Labore herausgepickt habe. Die Informationen auf der Seite sind sehr interessant, die Preise transparent, die Erklärungen gut. Es gibt aber noch andere Labore, wer häufiger testen lassen möchte oder muss, kann sicherlich versuchen eins in der Nähe zu finden.

Zeckentest für zu Hause

Beim Zeckentest für zu Hause muss man zunächst selber Hand anlegen und die Zecke für den Test vorbereiten. Das geschieht in einem entsprechenden Proberöhrchen. Der große Vorteil des Selbsttests ist natürlich, dass man das Ergebnis beinahe sofort hat. Denn auch wenn medizinische Labore mit einer Sofortanalyse und einem Zeckenschnelltest werben, so muss die Zecke ja erst einmal zum Labor verbracht werden. Selbst bei günstigen Postlaufzeiten dauert das nun mal einen Tag. Der Zeckentest für zu Hause zeigt allerdings nur an, ob die Zecke Borrelien in sich hatte. Wer nicht gerade in einem FSME Risikogebiet wohnt und dort auch nicht gegen die gefährliche Krankheit geimpft ist, dem reicht das aber im Regelfall aus.

Zeckentest sinnvoll?

Ob ein Zeckentest sinnvoll ist, muss wohl jeder für sich entscheiden. Natürlich muss man bedenken, dass ein großer Anteil an Zecken Borrelien in sich tragen und damit potentiell geeignet sind, uns damit anzustecken. Längst nicht immer erfolgt aber eine Ansteckung. Man wird also egal ob man den Zeckentest zu Hause macht oder ob man die Zecke einschickt, häufig eben blinden Alarm haben, da man sich selbst nicht angesteckt hat, zum Beispiel weil man die Zecke sehr schnell entfernt hat.

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Zuletzt aktualisiert am 21.08.2019
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