Die Zecke

Zecken lauern sobald es warm wird

Zecken lauern sobald es warm wird nicht nur im Wald auf Hunde und Menschen.

Kaum lässt sich die Sonne blicken und die ersten Sonnenstrahlen sorgen für Wärme, zieht es uns meist in den Garten oder auf einen Spaziergang. Leider lauert im Wald und auf Wiesen, oft aber auch im eigenen Garten, eine heimtückische Gefahr: Die Zecke.

An sich nur ein kleines Insekt, dass sich an uns (oder unseren Hunden oder Katzen) festsaugt. Wäre das nicht schon ecklig genug, übertragen diese Spinnentiere oft genug auch gefährliche Krankheiten wie FSME oder Borreliose. Daher ist es wichtig sich gegen Zeckenbisse oder Zeckenstiche zu schützen.

Weltweit gibt es über 800 Zecken-Arten, diese Tiere fühlen sich einfach überall wohl, wo sie Wirte und die passenden Temperaturen (warm, nicht zu trocken) vorfinden. Wärme und Feuchtigkeit mögen Zecken, bei Kälte, oder wenn es zu trocken ist, ziehen sie sich gerne unter schützendes Laub zurück.

In Deutschland am häufigsten verbreitet ist dabei der Gemeine Holzbock, Ixodes ricinus, aus der Familie der Schildzecken.

Der Lebensraum des Gemeinen Holzbochs (und anderer in Deutschland heimischer Zeckenarten) liegt bevorzugt an Waldrändern und Wegesrändern, auf Lichtungen und entlang von Bächen. Zecken krabbeln dabei gerne auf dem Boden, von dort geht dann auf Gras, ins Gebüsch und Unterholz, wo gelauert wird, bis ein passendes Wirtstier vorbeikommt, an dem man sich erst einmal festklammern kann, um dann eine geeignete Stelle zum Blutsaugen zu finden.

Leider hat die Zecke nur sehr wenige natürliche Feinde, auf die man bei ihrer Bekämpfung hoffen dürfte. Nur wenige Vögel haben die Zecke auf dem Speiseplan und eine Miniwespenart.

Dafür übertragen Zecken gefährliche Krankheiten.

FSME

Zum einen FSME, ausgelöst von einem Virus, die Krankheit kann zu einer Hirnhaut- und Gehirnentzündung führen und unter Umständen auch tödlich enden. In Deutschland gibt es sogenannte FSME-Risikogebiete, in denen man sich, vor allem bei häufigen Aufenthalten in freier Natur, besser gegen FSME impfen lassen sollte. Zu den Risikogebieten gehören Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen und Thüringen.

Zwar bedeutet nicht jeder Zeckenstich in diesen Gebieten automatische eine Infektion mit dem FSME Virus, aber gut zwei Prozent der im Risikogebiet vorkommenden Zecken sind mit dem Virus infiziert. Jeder dritte Mensch, der von einer solchen Zecke gebissen wird, erkrankt auch an FSME. Die Gefahr bei einem Zeckenbiss mit diesem Virus infiziert zu werden liegt zwar bei nur 1:150, aber selten wird man ja nur von einer Zecke erwischt.

Borreliose

Während FSME ein Virus ist, handelt es sich bei Borreliose um ein Bakterium. Ausgelöst wird Borreliose durch das Bakterium Borrelia burgdorferi. Von einer Erkrankung betroffen sind sehr häufig die Gelenk aber auch das Nervensystem. Risikogebiete wie bei FSME gibt es bei Borreliose nicht, denn jede Zecke weltweit kann die Krankheit übertragen.

Besonders gefährlich ist Borreliose, da die Krankheit sehr schwer zu diagnostizieren ist. Und so berichten Erkrankte von langen Leidenswege, bis ein Arzt endlich auf die Richtige Diagnose kam und eine Therapie in die Wege leiten konnte. Borreliose, auch Wanderröte genannt, kann sich durch Hautröttungen zeigen, oft genug fehlen diese aber.

Einen Schutz gegen Borreliose wie die FSME-Impfung gibt es leider nicht. Allerdings befinden sich die Borrelien im Darm der Zecke, der Erreger wird also nicht beim ersten Zubeißen übertragen, sondern erst nach einiger Zeit. Desto schneller die Zecke also entfernt wird, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass man sich mit Borreliose angesteckt hat.

Gegen Zecken schützen

Daher ist es sehr wichtig, nach Aufenthalten in der Natur, sich gewissenhaft nach Zecken abzusuchen. Vor allem natürlich Kinder, die draußen unterwegs waren, und die man nicht überzeugen konnte, passende Kleidung (lange Ärmel, lange Hosen, hell, Hosenbeine bitte in die Socken) anzuziehen (siehe auch Gegen Zecken schützen). Hunde und Katzen kann man mit verschiedenen Mitteln gegen Zecken schützen. Das reicht von Bernsteinketten bis hin zu chemischen Keulen in Form von Spots, Anti-Zecken-Sprays und Halsbändern.
Anti Zeck für den Hund. Gegen Zecken und Flöhe.

Schnell schnell entfernen

Hat sich die Zecke bereits festgebissen, dann helfen Zeckenzangen, Zeckenschlingen beim Entfernen. Desto schneller um so besser. Die alte Methode, die Zecke erst zu töten und dann zu entfernen, sollte man nicht mehr anwenden, im Todeskopf kann es dann nämlich vorkommen, dass die Zecke sich erbricht und erst so gefährliche Bakterien übertragen werden.

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Zuletzt aktualisiert am 25.03.2019
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2 Gedanken zu „Die Zecke

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