Zecken zu Weihnachten – keine schöne Bescherung

Zecken können, die richtigen Temperaturen vorausgesetzt auch im Dezember zur Weihnachtszeit aktiv sein. Oft genug kommt es ja auch in Deutschland vor, dass gerade vor Weihnachten oder zu Weihnachten fast schon frühlingshafte Temperaturen herrschen. Die Gefahr ausgerechnet dann von einer Zecke gebissen zu werden ist aber relativ überschaubar.

Zecken beim Weihnachtsbaum schlagen

Gerade für Familien gehört es ja dazu, das Weihnachtsbaum im Wald schlagen. Nicht immer ist es im Dezember aber so kalt, dass keine Zecken mehr lauern, oft genug ist ja von weißer Weihnacht nichts in Sicht und gerade im Dezember klettert das Thermometer auf Werte um die 10 Grad Celsius. Da Zecken ab 8 Grad wieder aktiv sind, sollte man beim Weihnachtsbaumschlagen an die Blutsauger denken. Immerhin, den Zecken mag es ja nicht mehr zu kalt sein, die meisten Menschen werden aber kaum in kurzen Hosen zum Weihnachtsbaum schlagen los fahren. Daher dürfte es ausreichen danach die Kleidung gut abzusuchen oder abzubürsten, um auf Nummer sicher zu gehen, dass man sich keines der Spinnentiere mit ins Haus geschleppt hat.

Zecken im Weihnachtsbaum in der Wohnung

Da Zecken erst bei Temperaturen von unter 8 Grad in ihre Starre verfallen und nicht mehr aktiv sind, kann es passieren, dass man sich Zecken mit dem Weihnachtsbaum in die Wohnung schleppt, die dann im warmen Wohnzimmer höchst aktiv werden. Bevor der Weihnachtsbaum in der Wohnung aufgestellt wird, sollte er daher noch einmal kräftig aufgestaucht und geschüttelt werden, so dass die Zecken abfallen. Immerhin mögen Zecken keine Trockenheit, ihre Überlebenschancen in der Wohnung sind also nicht sehr groß. In Panik muss man daher nicht verfallen.

Am effektivsten ist die Aktion beim Weihnachtsbaum, wenn man den Baum an einem etwas wärmeren Ort (zum Beispiel dem Heizungsraum) für ein, zwei Tage zwischenlagern kann. Das sollte reichen, um vorhandene Zecken aus ihrer Winterstarre zu befreien. Dann aufklopfen und schütteln.

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