Ab wann werden Zecken aktiv

Es gibt tatsächlich ein Zeckenwetter und damit auch eine Zeckensaison. Das heißt, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen herauskommen und man sich auf einen schönen Waldspaziergang freut, wird die Freude getrübt, den Wärme tut den Zecken ebenfalls gut. Sie werden aktiv und suchen nach Beute.

Zeckensaison und Zeckenzeit in Deutschland

Die Zeckensaison beginnt daher in Deutschland auch mit dem Beginn des Frühlings. Ab März und April muss dann wieder mit Zecken gerechnet werden. In einem warmen Winter können Zecken aber auch im Januar und Februar bereits unterwegs sein.

Ab welchen Temperaturen muss mit Zecken gerechnet werden?

Wann sind Zecken aktiv - haben Zecken Saison?

Wann sind Zecken aktiv – haben Zecken Saison?

Ab etwa 8 Grad Celsius werden Zecken munter. Wenn also an zwei oder drei aufeinander liegenden Tagen das Thermometer auf über acht Grad steigt, muss mit den ersten aktiven Zecken gerechnet werden. Meist ist dies im März der Fall, ist der Frühling besonders zeitig unterwegs, dann kann dies schon im Februar sein.

Ein plötzlicher Wintereinbrauch im April schadet den Zecken leider nicht. Die Blutsauger werden dann wieder inaktiv, ziehen sich zurück, nur um bei wärmeren Temperaturen wieder hervorzukommen. Sie erfrieren leider nicht.

Die Zeckensaison dauert dann auch, je nach Witterung, bis mindestens Oktober, teilweise bis November. Aber auch im Dezember, wenn es nicht richtig kalt ist, können Zecken durchaus noch aktiv sein, insbesondere im Wald.

Zecken haben also keine echte Saison mehr.

Bei Trockenheit weniger Zecken

Ist es sehr lange, sehr trocken, sind weniger Zecken unterwegs als bei feuchtem Wetter. Die Zecken ziehen sich bei Trockenheit ins Laubstreu zurück und lauern nicht mehr auf Gräsern. Ein im Laub herumtollender Hund kann aber auch bei Trockenheit eine Zecke erwischen.

Überleben Zecken in der Wohnung?

Der Gemeine Holzbock, der ja recht Häufig in Deutschland vorkommt, mag Trockenheit nicht wirklich. Daher hat er in der Wohnung keine große Überlebenschance. Andere Zeckenarten sind aber was Trockenheit betrifft nicht so empfindlich. Insbesondere die Braune Hundezecke, die in südlichen Ländern vorkommt, kann in Wohnungen überleben und zu echten Plagen werden.

Wie lange überleben Zecken in der Wohnung?

Wie lange Zecken in der Wohnung überleben, hängt also davon ab, welche Sorte Zecke es ist und welche Bedingungen sie vorfindet.

Fazit:

Wann sind Zecken aktiv?

Wenn das Wetter passt sind Zecken ganzjährig aktiv. Man sollte also eher fragen: Wann sind Zecken am aktivsten: Je wärmer es ist, um so aktiver werden die Blutsauger. Eine echte Zeckenjahreszeit ist also die Zeit, in der es besonders viele Zecken gibt. Und so gibt es auch eine Zeckenzeit für Hunde, in der man besonders aufpassen muss. Aber wer viel mit seinem Hund zum Beispiel auf Wiesen oder im Gebüsch läuft, kann auch im Winter einen solchen Parasiten mit nach Hause nehmen.

Zecken in den unterschiedlichen Bundesländern

Desto südlicher ein Bundesland, desto früher kommt der Frühling und desto eher beginnt die Zeckensaison. Gleichzeitig ist es im Norden meist aber auch im Winter etwas milder, so dass dort auch im Winter Zecken häufiger unterwegs sind.

del

Ein Gedanke zu „Ab wann werden Zecken aktiv

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