Zecken lauern in Bäumen

Ja, die 1970er und 1980er, da war ich noch jung 🙂 Lustig aber wie sich das allgemeine Wissen seit dem verändert hat, das betrifft auch die Zecken. Damals war allgemeine Meinung, das Zecken in Bäumen lauern und sich, wenn ein Opfer, zum Beispiel meine Schwester, in die Nähe kam, einfach fallen ließen, um dann ihre blutsaugerische Arbeit zu beginnen. Heute heißt es, sie sitzen im Gestrüpp und Gras, und wenn ein Hund oder ein Mensch vorbeikommt und an diesem vorbeigeht, dann streift man sich die Blutsauger ab. Klingt auch viel plausibler.

Wenn so eine Zecke auf dem Baum sitzt und sich einfach fallen lassen würde, wenn etwas leckeres vorbei marschiert, wäre ja die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass die Zecke daneben fällt. Zum einen braucht so eine Zecke ja auch ein paar Millisekunden, um von Baum auf Mensch, der sich ja im Regelfall auch bewegt, zu landen und zum anderen, wenn es windig ist, könnte sie ja auch beim Fallen abgetrieben werden 🙂 Und so ein Mensch ist ja, von oben betrachtet, nicht gerade eine große Landefläche. Außerdem wären die meisten Zecken ja dann wohl eher in den oberen Körperregionen zu finden gewesen.

Also das mit den Büschen, Sträuchern und Gräsern macht wirklich einfach mehr Sinn. Als eine Zecke, die sich im Sturzflug vom Baum auf ihr Opfer fallen lässt.

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